Das erste Ziel unserer Botswana Reise im September 2019 war das Khama Rhino Sanctuary, ein Schutzgebiet für die letzten Nashörner Botswanas.
Mit Heidi und Barbara hatten wir zwei Freundinnen dabei, die noch keine Afrikaerfahrung hatten, jetzt aber schon. Es sollte unsere erste Nacht in den Dachzelten unserer beiden Ford Ranger werden und darum fuhren wir direkt auf die Campsite. Nach knapp 500km hatte niemand mehr Lust ein grösseres Abendessen vorzubereiten und wir genossen einen guten südafrikanischen Wein und etwas Fingerfood.
Die Nacht war extrem windig und am Morgen mit 7°C empfindlich kalt. Zum Glück hatten wir genügend Decken im Dachzelt, denn es sollte noch kälter werden in den nächsten Nächten.
Nach einem wärmenden Kaffee starteten wir zu unserem ersten Game Drive dieser Reise. Das Ziel waren natürlich Nashörner, die wir leider noch nicht sahen. Vermutlich war es den Nashörnern zu windig. Dafür durften wir viele Impalas, Kuhantilopen, Giraffen, Gnus, Steenboks und Springböcke beobachten.
Wir fuhren schon bald wieder zurück auf die Campsite für ein feines Frühstück und beobachteten die kleinen Besucher und Vögel.

Ein Savanna darf nicht fehlen
Nach dem Mittag wurde es wärmer und wir genossen unser erstes Savanna Dry. Gut gelaunt und fröhlich starteten wir um 15:00 Uhr zum Nachmittags-Game Drive. Mit unseren Ford Ranger fuhren wir locker durch die Tiefsandpassagen, bis wir durch einen Hilux, der im Sand steckte, gestoppt wurden. Mit unserem Abschleppseil befreiten wir die Leute aus ihrer misslichen Lage.
Nashörner in Sicht
Via Kukuma Drive überquerten wir die Serewe Pan, als wir zwei Nashörner vom Serewe Wasserloch weglaufen sahen, glücklicherweise genau in unsere Richtung.





Noch mehr Nashörner
Gegen 17:00 Uhr nimmt der Wind wieder stark zu und es ist bewölkt. Wir stellen uns ans Malema Wasserloch und geniessen den Sonnenuntergang.



Während des Sonnenuntergangs tauchen weit entfernt vier Breitmaul-Nashorn-Bullen auf. Sie schnuppern sehr ausgiebig den Kot anderer Nashörner, machen sich vermutlich ein Bild von der Begehrten oder vom Rivalen. Sie wollen einfach nicht näherkommen. Das Licht verschlechtert sich von Minute zu Minute. Als sie endlich in unsere Richtung marschieren ist es fast schon dunkel.

Glücklich, dass wir nochmals Nashörner gesehen haben, fahren wir zum Restaurant des Khama Rhino Sanctuary und lassen es uns gut gehen.
Während der Nacht wird der Wind so stark, dass wir kaum schlafen können. Zudem wird es gegen Morgen immer kälter. Zum Glück haben wir Mütze und Handschuhe dabei.
Bevor wir in Richtung Norden weiterfahren, drehen wir nochmals eine Runde um die Malemas-Pan, kaufen Feuerholz und pumpen die Reifen wieder für die Teerstrasse auf.

Die Fotos sind in der Botswana-Kalahari-Galerie zu finden.
Doris hat ein Video zu unserer Selbstfahrer-Safari erstellt und auf Youtube veröffentlicht.
Comment
Es war sooooo kalt und sooooo schön… :-))